Der Besuch in der Teddyklinik soll möglichst realistisch einen echten Besuch beim Arzt/im Krankenhaus simulieren. Die Kinder kommen mit ihren „kranken“ Kuscheltieren auf den Marktplatz.  ...

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Die „Krankheiten“ haben sich die Kinder vorher mit Hilfe ihrer Eltern oder Erzieher/Innen ausgedacht. Von der kleinsten Maus über die giftigste Schlange bis hin zum größten Bär wird hier jeder behandelt! 

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Als erstes müssen die Kinder mit ihren Kuscheltieren an die Anmeldung kommen. Hier werden erste Daten wie die Namen des Patienten und des Begleiters aufgenommen. Anschließend geht es in den Wartebereich. Dieser besteht aus 2 großen Zelten, in denen die Kinder spielen, basteln oder malen können, bis sie von ihrem „Teddydoc“ aufgerufen werden. Dann gehen sie mit ihm und ihrem Kuscheltier in das Rathaus und in den Behandlungssaal. Hier sind 15 Behandlungsplätze aufgebaut, an denen die Kuscheltiere untersucht und behandelt werden können. Vorher wird allerdings erst einmal die Krankheitsgeschichte erfragt. Dann wird das Tier gemessen, gewogen, Fieber und Blutdruck gemessen, es wird in Augen, Ohren und Mund geschaut und schließlich spezieller untersucht. Bei Verdacht auf einen Bruch wird z.B. der Radiologe aufgesucht, der ein Röntgenbild macht und genaueres zu der Verletzung sagen kann. Bei Bestätigung des Bruchs wird dann evtl. ein Gips angelegt. Bei Bedarf kann außerdem ein Ultraschall gemacht werden und für ganz schlimme Fälle steht immer der „Teddyprofessor“ für eine Not-OP bereit. Alle nicht ganz so schlimmen Fälle werden von den „Teddydocs“ selbst behandelt mit Hilfe von Verbänden, Pflastern, Spritzen, Tropfen...! Am Ende der Behandlung bekommt jeder „Patient“ ein Rezept ausgestellt, das sein Begleiter in der Apotheke einlösen kann. Der „Teddydoc“ geht dann mit seinem Patienten in die Apotheke im Nebenraum. 

ImageDort warten bereits die „Teddyapotheker“ darauf, das Rezept entgegenzunehmen und Wärmflaschen, Eisbeutel, Tees.....einzupacken und noch ein paar Tipps zur Anwendung und zur „Kuscheltherapie“ zu geben.

Nach dem Besuch im Rathaus hat jedes Kind noch die Gelegenheit, sich einen Rettungswagen anzuschauen oder weiter im Wartezelt spielen, bis die anderen Kinder fertig sind.